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Ablauf einer Blutspende in Ingersheim
Anmeldung
Im ersten Stock der SKV- Halle in Ingersheim beginnt Ihre Blutspende mit der Anmeldung. Dazu benötigen die Helferinnen und Helfer zunächst Ihren Namen und Ihre Adresse. Bringen Sie bitte Ihren Blutspende-Pass mit. Wenn Sie das erste mal Spenden, benötigen wir Ihren Personalausweis.



Fragebogen
Um Sie, wie auch den Empfänger Ihrer Spende bestmöglich zu schützen, erhalten Sie einen Fragebogen zu Ihrer gesundheitlichen Situation. z.B.: müssen wir wissen, ob Sie in letzter Zeit eine größere Operation hatten oder ob Sie regelmäßig Medikamente nehmen.
Bei Unklarheiten zu den Fragen lassen Sie die Frage einfach unbeantwortet und besprechen diese mit dem Arzt im nachfolgenden, persönlichen Gespräch.


Vertraulicher Selbstausschluss
Bei der Anmeldung erhalten Sie den „Vertraulichen Selbstausschluss“. Der vertrauliche Selbstausschluss ist ein Verfahren, mit dem ein Blutspender den Blutspendedienst diskret und anonym auffordern kann, seine Blutspende nicht zu verwenden.

Durch den vertraulichen Selbstausschluss sollen Blutspenden gesperrt werden, deren Spender zwar von möglichen Risikofaktoren wussten(z:B Hepatiis), diese aber vor der Spende nicht angegeben haben weil sie mit Arbeitskollegen zur Spende gekommen sind - und diese von einem event. Risiko oder der Erkrankung nichts erfahren sollen. Nach den aktuellen Richtlinien der Bundesärztekammer dürfen Blutspenden nur dann freigegeben werden, wenn der Blutspender ihre Verwendbarkeit ausdrücklich in einem vertraulichen Verfahren bestätigt hat. Auf dem Spender-Selbstausschluss stehen keine Namen. Die Zuordnung zum abgegebenem Blut geschieht über einen Strichcode. Der vertraulichen Selbsausschluss wird von Ihnen nach der Spende in einem geschlossenen Behältnis abgelegt. So erfährt niemand, ob sie der Verwendung zugestimmt oder diese abgelehnt haben.
Die ärztliche Untersuchung
Bei der ärztlichen Untersuchung misst der Arzt bei Ihnen Blutdruck und hört Ihre Herztöne ab. Die Messung der Körpertemperatur am Ohr ist nötig, um eventuelle Infektionen erkennen zu können.
Die Ärztin oder der Arzt klärt mit Ihnen eventuell offene Fragen und bespricht mit Ihnen den Fragebogen.
Unter Berücksichtigung aller Befunde entscheidet er über Ihre Spendefähigkeit. Ist alles in Ordnung, steht einer Blutspende nichts im Wege. Die Spenderzulassung ist in den Richtlinien zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen und zur Anwendung von Blutprodukten (Hämotherapie) gemäß §§ 12 und 18 des Transfusionsgesetzes (Novelle 2005) der Bundesärztekammer geregelt. Sollte Ihr Gesundheitszustand eine Blutspende jedoch nicht zulassen, werden Sie für dieses Mal oder auch für länger zurückgestellt.
Der Arzt erläutert Ihnen warum. Gegebenenfalls wird er Ihnen eine weitere Abklärung durch Ihren Hausarzt empfehlen.


Blutfarbstoff
Weiter geht Ihre Blutspende in der SKV- Halle mit der Bestimmung des Hämoglobinwertes. Dazu wird ein tropfen Blut aus der Fingerkuppe oder dem Ohrläppchen entnommen. Das Hämoglobin ist der rote Blutfarbstoff. Die Überprüfung des Hämoglobinwertes ist nötig, um eine Blutarmut auszuschließen und Sie mit der Blutspende nicht zu gefährden.


Blutentnahme
Die Blutentnahme erfolgt liegend. Dafür wird ausschließlich steriles Einwegmaterial verwendet. Eine Übertragung von Krankheiten ist deshalb ausgeschlossen. Untersuchungsröhrchen und Blutbeutel Ihrer Spende sind mit einem identischen Strichcode gekennzeichnet, um Verwechslungen von vornherein auszuschließen. Nach etwa 7 bis 10 Minuten ist der Spendenvorgang beendet.
Erfahrene Krankenschwestern und -pfleger sowie Arzthelferinnen betreuen Sie während der ganzen Zeit.
Gelegentlich kommt es vor, dass es Ihnen bei der Blutspende schwindelig wird. Melden Sie sich bitte gleich bei den Helferinnen und Helfern, die Sie während der Blutspende begleiten.
Es gibt viele verschiedene Gründe, warum es Ihnen beim Blutspenden schwindelig werden kann. Zu wenig getrunken, oder einen stressigen Tag gehabt. Selbst erfahrenen Blutspendern ist dies schon passiert.

Bei der Spende werden Ihnen ca. 500ml Blut entnommen. Bei der Blutspende wird das Blut direkt in ein geschlossenes Beutelsystem geleitet, in dem sich eine Substanz befindet, die die Gerinnung des Blutes unterbindet. Ohne diese Substanz würde das Blut innerhalb weniger Minuten verklumpen und man könnte es nicht mehr nutzen.
Gleichzeitig werden für die verschiedensten Untersuchungen Ihres Blutes drei Untersuchungsröhrchen gefüllt.


Ruhepause
Nach der Blutspende sollten Sie Ihrem Körper noch etwa 10 Minuten Erholung gönnen. Während dieser Zeit sollten Sie den Arm hoch halten und auf die Entnahmestelle druck ausüben um Nachblutungen zu vermeiden.




Imbiss
Nach der kurzen Ruhepause bieten wir Ihnen einen Imbiss, wie z.B.: gekochtes Ripple oder Wurstsalat an. Dort stehen auch Kaffe und andere Getränke für Sie bereit. Nutzen Sie dieses Angebot, denn vor allem reichlich trinken ist wichtig. Es hilft, die gespendete Blutflüssigkeit schnell zu ersetzen. Sie können dann Ihren Tag wie gewohnt fortsetzen. Wir empfehlen Ihnen aber, innerhalb der ersten Stunde auf den Konsum von Zigaretten zu verzichten. Alkohol sollten Sie am Tag der Blutspende meiden.




Textauszüge: Textauszüge wurden von Blutspendedienst des DRK übernommen