Impressum |  Kontakt |  Intern 
StartseiteDas Rote KreuzOrtsverein IngersheimBereitschaft IngersheimBerichteBilder / VideosBlutspendeAugenblicke, die Leben retten...Darf ich spenden?Ablauf einer SpendeTipps für Ihre SpendeDie häufigsten Ausreden
Hilfsaktion VidrareSanitätsdiensteSponsorenLinksRechtliches / Impressum
Die häufigsten Ausreden, sein Blut nicht zu spenden.

'Ich soll doch nur helfen, damit das DRK daran verdient.'

Der Blutspendedienst des Roten Kreuzes folgt den Prinzipien des „ethischen Kodex “, der u.a. die Freiwilligkeit und Unentgeltlichkeit der Blutspende vorsieht.
Blut wird beim Roten Kreuz von Personen gespendet, die durch ihre Spende Nächstenliebe praktizieren. Die Spenderinnen und Spender stellen ihr Blut freiwillig und unentgeltlich zur Verfügung, und helfen damit Patienten, die dringend auf Blut- bzw. Blutbestandteilpräparate angewiesen sind. Das Rote Kreuz unterstützt weltweit das ethisch-moralische Prinzip der unentgeltlichen Blutspende, da mit Blut als einem menschlichen Organ keine finanziellen Gewinne gemacht werden dürfen.
Blut darf nicht zur Handelsware werden.

'Zum Blutspenden ist meine Zeit zu kostbar.'

Selbstverständlich ist Ihre Zeit kostbar!.

Unter umständen benötigen Sie einen halben Tag Urlaub, um Blut zu spenden. Sie können in dieser Zeit interessanten und spannenden Aktivitäten nachgehen.

In der Zeit, in der Sie diesen Artikel lesen, werden ca. 10 Blutspenden in Deutschland benötigt. Diese Menschen haben vielleicht keine Zeit mehr - ohne Blutspende.

Ein Wohnungsbrand, ein Unfall, Schlaganfall oder Herzinfarkt. 60 - 90 Minuten für eine Blutspende, die bis zu drei Menschenleben retten kann.

Unter umständen Ihr Eigenes - vorausgesetzt - andere haben Ihre wertvolle Freizeit genutzt, um Blut zu spenden.

'Ich brauche ja auch kein Blut von anderen.'

Natürlich wünschen wir Ihnen das von ganzem Herzen.

Heute können Herz- und Gefäßerkrankungen geheilt werden, die früher als hoffnungslos galten. Ständig zunehmende Gelenkoperationen sowie Herz-, Nieren- und Knochenmarktransplantationen sind nur durch eine größere Zahl von Blutspenden möglich.

Leider spendet nur durchschnittlich 2,5% - 3% der Bevölkerung Blut.

Im Gegensatz dazu sind etwa 66% der Bevölkerung einmal in Ihrem Leben auf eine Bluttransfusion angewiesen. Die Warscheinlichkeit, kein Blut anderer zu benötigen, ist demnach nur 33% hoch.

Anders ausgedrückt: 2 von 3 Menschen benötigen mindestens einmal in Ihrem Leben eine Blutkonserve.
Bei einem Unfall oder einen schwerden Operation ist es dann meist nicht mit einer Blutkonserve getan.

Deshalb sollte jeder, der noch kein Blut gespendet hat, nachdenken, ob er nicht auch bei nächster Gelegenheit Blut spenden könnte. Spätestens zu dem Zeitpunkt, an dem man selbst Blutkonserven benötigt, wird deutlich, wie wichtig Blutspenden ist. Schließlich muss immer ausreichend Spenderblut vorhanden sein.

'Ich habe Angst, mich mit Aids zu infizieren.'

Die Blutkonserve ist ein Arzneimittel, deshalb gilt:

Sicherheit über alles!

Für den Blutspendedienst ergeben sich zwei Aufgaben: der Schutz des Spenders und die Sicherheit des Empfängers.
In der öffentlichen Diskussion wird leider häufig die Einsicht in die Notwendigkeit der Blutspende durch die Furcht vor Ansteckung überlagert.


Während für den Empfänger trotz aller Vorsorge eine äußerst geringe Möglichkeit der Ansteckung durch Blutkonserven bleibt, ist dies für den Spender ausgeschlossen!

Für den zukünftigen Blutspender ist es wichtig zu wissen, dass bei jeder Punktion und beim Spendevorgang steriles Einwegmaterial verwendet wird. Von der Untersuchung auf Spendefähigkeit bis zum Verlassen des Instituts oder Spendetermins steht der Spender unter der Aufsicht eines verantwortlichen Arztes. Alle Handlungen im Zusammenhang mit der Spende, etwa die Punktion der Vene, werden von medizinischem Fachpersonal vorgenommen. Regelmäßige interne Kontrollen sowie Überprüfungen durch staatliche Stellen überwachen alle Abläufe.

Sie sehen, Sie sind bei uns sicher!

'Mir wird schon bei einer Blutprobe übel.'

Damit Ihnen eine Blutspende in jedem Fall gut bekommt, erfolgt vor jeder Blutspende mit einem Tropfen Blut, den wir durch den Stich in Ihren Finger entnehmen, die Prüfung Ihres Hämoglobinwerts, Hämoglobin ist ein wesentlicher Bestandteil der „roten Blutkörperchen“ und verursacht deren rote Färbung. Wegen des hohen Anteils roter Blutkörperchen ist unser Blut daher rot.

Da durch den „Blutverlust“ bei einer Blutspende der Hämoglobinwert sinkt, müssen wir einen hohen Ausgangswert zu Grunde legen. Im Interesse Ihres Wohlbefindens auch nach der Blutspende, ist ein zu niedriger Wert ein nicht seltener Grund für eine vorübergehende Rückstellung von der Blutspende.

Essen und Trinken Sie reichlich vor Ihrer Spende - so kann der Körper den "Blutverlust" schnell und unkompiziert ausgleichen.

'Ich weiß nicht, was mit meinem Blut geschieht.'

Um das kostbare Spenderblut optimal zu nutzen wird heutzutage kaum noch Vollblut übertragen, sondern der Empfänger erhält nur genau die Blutkomponenten, die er auch wirklich benötigt.

So werden zudem unerwünschte Nebenwirkungen durch eine Vollblut-Übertragung vermieden und keine Komponenten des Blutes verschwendet.

Bei der Blutspende wird das Blut direkt in ein geschlossenes Beutelsystem geleitet, in dem sich eine Substanz befindet, die die Gerinnung des Blutes unterbindet. Ohne diese Substanz würde das Blut innerhalb weniger Minuten verklumpen und man könnte es nicht mehr nutzen. Nach der Spende wird das Blut einem langen Prozess der Untersuchung und Aufbereitung unterzogen

Zuerst wird das gespendete Vollblut in seine einzelnen Bestandteile zerlegt: Blutplasma, Erythrozyten (rote Blutkörperchen), Leukozyten (weiße Blutkörperchen) und Thrombozyten (Blutplättchen).

Das Erythrozytenkonzentrat ist das wichtigste Blutprodukt. Es wird dort eingesetzt, wo früher Vollblut verwendet wurde, nämlich immer dann, wenn durch Verletzungen oder bei Operationen große Blutverluste entstanden sind, oder der Körper des Patienten durch eine Erkrankung nicht ausreichend Blut bilden kann.

Auch durch die Thrombozytenkonzentrate soll ein Mangel im Körper, nämlich an Blutplättchen, ausgeglichen werden. Durch Unfälle, chirurgische Eingriffe oder auch bei verschiedenen Krankheiten fehlen dem Patienten neben den Erythrozyten oft die Blutplättchen. Sehr häufig werden Thrombozytenkonzentrate für Krebspatienten benötigt.

Der überwiegende Teil des Plasmas wird zur unveränderten Übertragung für Patienten verwendet. Plasmen, die das Rote Kreuz nicht selbst weiter verarbeiten kann, werden an die pharmazeutische Industrie zur Herstellung von Medikamenten weitergegeben.

'Mit meinem Blut kann sowieso niemand etwas anfangen.'

Diese Aussage trifft nur in den seltensten Fällen zu.

Natürlich sollten Sie gesund sein. Eine kürzlich erlebte Operation oder regelmäßige Medikamenteneinnahmen können dazu führen, dass Sie nicht zur Blutspende zugelassen werde können.

In den Vorgesprächen mit den Ärzten des Blutspendediestes wird Ihre Spendenfähigkeit geprüft. Schließlich soll Ihnen als Spender aus der Spende kein Nachteil entstehen.

Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, bekommt unter der kostenlosen Hotline 0800 11 949 11 des Blutspendedienstes informationen darüber, ob seine Medikamente eine Blutspende beeinträchtigen.