Impressum |  Kontakt |  Intern 
StartseiteDas Rote KreuzOrtsverein IngersheimBereitschaft IngersheimBerichteBilder / VideosBlutspendeHilfsaktion VidrareSanitätsdiensteDienstanforderung
SponsorenLinksRechtliches / Impressum
Sanitätsdienste

Planungsgrundlagen für Sanitätswachdienste

Der Sanitätswachdienst ist ein Teil der Notfallvorsorge.

Bei jeglicher Veranstaltung kann es zu Verletzungen oder Erkrankungen kommen. Im Ernstfall bedürfen die Erkrankten oder Verletzten einer kleinen oder großen Hilfeleistung.

Um in Notfällen kompetent Hilfe leisten zu können, betreuen wir mit unseren Einsatzkräften die unterschiedlichsten Veranstaltungen in Ingersheim wie z.B.:
  • Dorffest
  • Frühlingsfest
  • BMX-Veranstaltungen
  • Sportveranstaltungen
  • Betriebsfeste
- um nur einige zu nennen.

Die fachgerechte Erstversorgung eines Notfallpatienten ist oft entscheidend über den Erfolg der anschließenden klinischen Maßnahmen und die Chancen des/ der Erkrankten oder Verletzten, die Situation ohne bleibenden Schaden zu überstehen.

Daher ist die Einplanung eines Sanitätsdienstes bei jeder größeren Veranstaltung einer der wichtigsten Punkte für eine erfolgreiche Rettungskette.

Die Einsatzkräfte leiten bei einem Notfall alle erforderlichen sanitätsdienstlichen Maßnahmen (einschließlich Reanimation und ggf. Frühdefibrillation ) ein. Sie veranlassen einen Notruf und übergeben den Patienten an den Rettungsdienst.

Information für Veranstalter

Wir stellen - mit Absprache des Veranstalters - das nach der Gefahrenanalyse benötigte Personal (Sanitäter, Notärzte, Betreuungsdienst, Fernmeldedienst, Führungspersonal) sowie die Ausstattung.
 
Ein Verletztentransport ist keine Regelaufgabe des Sanitätswachdienstes.
 
Die Einsatzkräfte leiten bei einem Notfall alle erforderlichen sanitätsdienstlichen Maßnahmen (einschließlich Reanimation und ggf. Früh-defbrillation) ein. Sie veranlassen einen Notruf und übergeben den Patienten an den Rettungsdienst.
 
Die unten aufgeführten Standards entsprechen den im DRK Landesverband Baden Württemberg geltenden Leitlinien zur Planung und Durchführung von Sanitätsdiensten bei Veranstaltungen.
 
Der Leistungsumfang unseres Sanitätswachdienstes ist vor der Veranstaltung mit dem Veranstalter und ggf. weiteren Beteiligten (Polizei, Feuerwehr, Behörden usw.) abzustimmen. Dabei sind Die Leitlinien des DRK, die Anfoderungen des Veranstalters, behördliche Auflagen und Erfahrungswerte aus vergleichbaren Veranstaltungen zu berücksichtigen.
 
Das Rote Kreuz ist eine gemeinnützige Hilfsorganisation, unsere Mitglieder arbeiten Ehrenamtlich. Dennoch ist es uns nicht möglich, kommerzielle Veranstaltungen ohne Erstattung unserer Aufwendungen (Fahrzeug, Sanitätsmatierial. etc) zu betreuen. Derzeit liegen die Kosten für ein Team (2 Helfer) bis zu zwei Stunden bei 40.- Euro, jede weitere Stunde 16.- Euro. Bei Veranstaltungen mit höherem Personal- oder Materialbedarf werden die Kosten des Einsatzes bereits im Vorfeld ihrer Veranstaltung mit Ihnen abgeklärt.
 
Bei der Veranstaltungsplanung zur Bewertung des Personal-, Material- und Fahrzeugbedarfes orientiert sich das DRK an den "Maurer-Algorithmen"
 
Um den Sanitätsdienst planen zu können benötigen wir eine Dienstanforderung
  • bei ganz- oder mehrtätigen Veranstaltungen mindestens 4 Wochen
  • bei kurzen Veranstaltungen (bis 4 Stunden) mindestens 2 Wochen
vor Ihrer Veranstaltung.


 
Dienst­anforderung
 


 
Beispiele für Sanitätswachdienste nach den Leitlinien des DRK

 
Sanitätswachdienst I

Kleiner Sanitätswachdienst (ohne KTW/RTW), mit geringem Gefährdungspotential für die Teilnehmer.
 
Beispiele:
  • Theaterdienst
  • Kleines Vereinsfest
  • Kleine Sportveranstaltungen/ Sportfeste u.s.w.
Leistungsumfang
Personal
  • 2 Einsatzkräfte
Material (Grundausstattung)
  • Sanitätsmaterial (in Anlehnung an DIN 13155)
  • Krankentrage
  • Sauerstoff/Kältepack
  • Frühdefibrillator/Halbautomat*
Aufgaben
Die Einsatzkräfte leiten bei einem Notfall alle erforderlichen sanitätsdienstlichen Maßnahmen (einschließlich Reanimation und ggf. Frühdefbrillation) ein, veranlassen einen Notruf und übergeben den Patienten an den Notarzt/ Rettungsdienst.
 


 
Sanitätswachdienst II

Mittlerer Sanitätswachdienst, mit geringem bis mäßigem Gefährdungspotential für die Teilnehmer.
 
Beispiele:
  • Mittlere Sportveranstaltungen/ Sportfeste/kleine Umzüge
  • Mittlere Stadt- oder Vereinsfeste u.s.w.
Leistungsumfang
Personal mind. 2 Einsatzkräfte
  • Berechnung der Einsatzkräfte nach Grundlage des "Maurer - Algorithmus"
Material
  • Grundausstattung (siehe Stufe I)
  • Erweiterte Ausstattung nach Art der Veranstaltung (z.B. Notfallarztkoffer, besondere Rettungsgeräte)
  • Fahrzeuge KTW/RTW/GW (i.d.R. als Behandlungsraum, nicht zum Patiententransport)
Aufgaben
Die Einsatzkräfte leiten bei einem Notfall alle erforderlichen sanitätsdienstlichen Maßnahmen (einschließlich Reanimation und ggf. Frühdefbrillation) ein. Sie veranlassen einen Notruf und übergeben den Patienten an den Rettungsdienst. Patienten werden nur nach Rücksprache mit der Rettungsleitstelle transportiert. Die Einsatzbereitschaft bleibt bei Patienten-Transporten erhalten.
 


 
Sanitätswachdienst III

Größerer Sanitätswachdienst und eventuell Rettungsdienst, mit erhöhtem Gefährdungspotential für die Teilnehmer.
 
Beispiele:
  • Größere Sportveranstaltungen/ Sportfeste/Stadionwachen
  • Große Umzüge
  • Größere Stadt- oder Vereinsfeste
  • Motorsportveranstaltungen u.s.w.
Leistungsumfang
Personal mindestens 2 Einsatzkräfte
  • Berechnung der Einsatzkräfte nach Grundlage des "Maurer - Algorithmus"
  • Eventuell Notarzt/Notärzte
Material
  • Grundausstattung (siehe Stufe I)
  • Erweiterte Ausstattung nach Art der Veranstaltung (z.B. Notfallarztkoffer, besondere Rettungsgeräte)
  • Fahrzeuge KTW/RTW/GW (i.d.R. als Behandlungsraum, nicht zum Patiententransport)
Aufgaben
Die Einsatzteams führen bei einem Notfall alle erforderlichen sanitätsdienstlichen (eventuell auch rettungsdienstlichen/ärztlichen) Maßnahmen durch. Bereiten den Transport vor und übergeben den Patienten an den Rettungsdienst. Patienten werden nur nach Rücksprache mit der Rettungsleitstelle transportiert. Die Einsatzbereitschaft bleibt bei Patiententransporten erhalten.