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Hilfe für ein Behindertenheim in Vidrare / Bulgarien

Das Kinderheim im bulgarischen Vidrare

In Kinderheim von Vidrare, rund 100 km von Bulgariens Hauptstadt Sofia entfernt, leben rund 100 geistig und körperlich behinderte Menschen im Alter von 3 bis 18 Jahren - am Rande der Gesellschaft und meist von Ihren Familien verstoßen. Nur sehr wenige von Ihnen haben Kontakt zu Ihren Familien.
Leben?
Behinderte Kinder in Rollstühlen, die man in Deutschland nicht einmal mehr auf dem Sperrmüll finden würde, unter schmutzig-braunen Filzdecken vegetieren 12 Jugendliche vor sich hin, zusammengekauert für ein bisschen Wärme. Heizung gibt es nur für wenige Stunden.
Die eisige Kälte kriecht durch die desolaten Fenster, das Dach ist schon lange nicht mehr dicht. Von den Wänden bröckelt der Putz, kaputte Stromleitungen, im Bad schimmelt alles. Medikamente oder individuelle Behindertenbetreuung sind nicht vorhanden.
Es fehlt an allen Ecken und Enden.

"Ingersheimer Initiative"

1997 gündeten die Gemeinde Ingersheim, Bietigheimer Zeitung , Schiller Internatianal University und das DRK Ingersheim die "Initiative Ingersheim" mit dem Ziel, die Lebenssituation der geistig und körperlich behinderten Kinder und Jugendlichen in Vidrare zu verbessern.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den zahlreichen Spendern, die dazu beigetragen haben, dass sich die Grundsituation für die Kinder in dem Heim verbessert hat.

2008

Im Juni 2008 besuchte Herr Miller vom DRK Landesverband sowie W. Adler vom DRK-Ortsverein Ingersheim das Kinderheim in Vidrare und begutachteten die ausgeführten Arbeiten.
Mit großer Genugtuung kann festgestellt werden, dass die Maßnahmen und die finanzielle Unterstützungen für das Kinderheim Vidrare eine gute Sache sind.
Es ist durch eigene Begutachtung festzustellen, das die von uns eingesetzten Finanzmittel gut und sinnvoll verwendet wurden. Es ist weiter festzustellen dass sich mit den begleiteten Aktionen, auch die Lebensumstände der behinderten Kinder wesendlich verbessert hat.

Aussichten

Die Generalsanierung des Hauses ist weitgehend abgeschlossen. Durch das Älterwerden der Bewohner gibt es in der Zwischenzeit Platzprobleme. Jugendliche, die zwar schon lange im Heim leben, und mittlerweile sogar Arbeit finden konnten, kommen abends in das Heim zurück.
Um Platz zu schaffen, damit wieder neue Kinder aufgenommen werden können, soll im Garten des Heims eine neue Unterkunft gebaut werden, in der die Jugendlichen, soweit es eben geht, wie beim betreuten Wohnen, selbsständig leben. Für diese strukturelle Hilfe soll die "Ingersheimer Initiative" weiterlaufen. So sollen Einnahmen aus verschiedenen Veranstaltungen wie der "Kultur im Schloss" oder verschiedener DRK-Aktionen bereitgestellt werden.

Vorrangig soll auch weiterhin Hilfe zur Selbsthilfe der wichtigste Grundsatz bleiben. Die Anlage soll durch bulgarische Handwerker weiter saniert werden. Überwacht wird die Ausführung der Arbeiten auch weiterhin über das Bulgarische Rote Kreuz als auch von Hauptamtlichen Mitarbeitern des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg im Rahmen der offiziellen Bulgarienhilfe.
1997 - Im total desolaten Heim sind ca. 90 Behinderte zwischen 3 und 18 Jahren untergebracht.

 
Das Heim im Jahre 2008

 
Bis zu 14 Betten sind in den engen Schlafsälen.

 
2008 - Die Lebensbedingungen der Kinder und Jugendlichen haben sich deutlich verbessert.